Stand 23.03.2020

 

Konzept zur Erfüllung des Bildungsauftrags während der Schulschließung der Städt. Willy-Brandt-Gesamtschule

 

1. Kommunikation innerhalb der Schule

Die Schulleitung ist mit allen Schulsozialarbeitern und Lehrkräften über die Leitung der Schulsozialarbeit (= SSA) und die Lerhausleitungen in E-Mail-Kontakt.

Die 7 Lernhäuser und das Team der SSA sind jeweils untereinander vernetzt.

Offizielles wird über die Schulhomepage veröffentlicht. Die Schulleitung wendet sich an alle Mitarbeitenden in regelmäßigen Abständen durch Infobriefe an das Gesamtkollegium.

 

2. Kommunikation mit den Eltern

Die Schulleitung leitet alle wichtigen Neuerungen direkt an den Vorsitzenden des Elternbeirats weiter. Dieser informiert alle Klassenelternsprecher, die es dann an alle Erziehungsberechtigten der Klasse per E-Mail verschickt.

Offizielles steht auf der Schulhomepage.

Die Schulleitung hält zu der Elternschaft durch Infobriefe Kontakt.

 

3. Versorgung der Schüler*innen mit passgenauem Unterrichtsmaterial für den Fernunterricht:

Die Kommunikation mit den Schüler*innen wird durch die Klassleitungen (=Tutor*innen) gebündelt. Sehr von Vorteil ist, dass wir über eine einheitliche Lernkultur SOL verfügen und so schon viel Material zum selbstständigen Arbeiten erstellt ist und die Schüler*innen gewohnt sind, damit umzugehen. Die Arbeitsaufträge umfassen nicht nur die Haupt- oder Prüfungsfächer, sondern auch Nebenfächer wie Geschichte und Biologie. Außerdem bieten sie Anregung im Bereich Sport, Kunst und Musik durch tägliche Zeichen-Challanges, Vorbereitung einer Ausstellung „Bilder von Zuhause“ oder eine Sportkann-Liste zu Ausdauer und Kraft.

Die Weitergabe erfolgt über die musin-Adressen, über Whatsapp, google classrom, auch Quizlet oder youtube-Tutorials werden genutzt.

Der Kontakt der Tutor*innen zu den Schüler*innen funktioniert sehr gut. Aufgaben werden nicht nur verteilt, sondern Fragen werden sofort beantwortet und die zurückgegebenen Kann-listen werden korrigiert und zurückgegeben. Die Lehrkräfte sind während der normalen Unterrichtszeit von 8.00 bis 16.00 Uhr im konstanten Austausch mit den Schüler*innen.

Nur sehr wenige Schüler*innen melden sich nicht. Diese werden nun systematisch angerufen. Etwa einmal pro Woche meldet sich eine Person der Schulsozialarbeit oder eine Lehrkraft bei den Familien.

Alle offiziellen Informationen sind auf der Homepage veröffentlicht.

Die Art der Arbeitsaufträge wird sich ändern. Jetzt wird noch viel SOL-Material bearbeitet, dass schon eingeführt war, Bekanntes wird wiederholt und geübt. Doch im Laufe der nächsten Wochen werden wir mehr dazu übergehen, auch neue Lerninhalte aufzuarbeiten.

 

4. Aufbau einer telefonischen Beratung für Schüler*innen und Erziehungsberechtigte

Auf Anregung der Leitung der Schulsozialarbeit wird nun eine telefonische Beratung aufgebaut, bei der alle Schüler*innen und Eltern über die Leitung Schulsozialarbeit in Kontakt mit den wichtigen Bezugspersonen an der Schule treten können. Auch die Beratungslehrkräfte und Schulpsychologin werden einbezogen, ebenso die Schulleitung.

 

5. Aufträge für Jahrgangsteams und Fachschaften

Über die Fachkoordinatoren hat die Schulleitung Arbeitsaufträge zusätzlich zum aktuell benötigten Unterrichtsmaterial verteilt. Sie umfassen Rahmenlehrpläne, Weiterarbeit an den Fachschaftszielen, Zuarbeit zum Medienkonzept, Erstellung oder Überarbeitung von SOL-Arrangements, Selbstlernmaterial zu Grundwissen, Planung der weiteren im Jahrgangsteam vorbereiteten Schulaufgaben und Erarbeitung eines Konzepts zur Kompensation des ausgefallenen Unterrichts in Abschlussklassen.

 

6. Notfallbetreuung

Die Notfallbetreuung deckt eine Mitarbeiterin der Schulsozialarbeit ab, da sie sehr nah wohnt und sich freiwillig angeboten hat.

 

Annette Antesberger