Was zeichnet die verschiedenen Schullaufbahnen im Einzelnen aus:

 

Die Mittelschule

 

Die Mittelschule orientiert sich an den 5 Prüfungsfächern des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses:

1.     Deutsch

2.     Mathematik

3.     Englisch oder PCB (Physik/Chemie/Biologie) oder GSE (Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde)

4.     AWT (Arbeit/Wirtschaft/Technik) in Kombination mit einem berufsorientierten Zweig (Technik/Wirtschaft/Soziales) als Projektprüfung

5.     Sport oder Musik oder Kunst oder Religion/Ethik

 

Die Beherrschung der deutschen und englischen Sprache wird als Basis gefordert. In Mathematik arbeitet man mit/ohne Taschenrechner und Formelsammlung. In AWT stehen mehrere Praktika sowie die gekonnte Bewerbung im Zentrum. Das Fach Technik geht es um das Erstellen von Werkstücken aus Holz und Metall (CAD-Programm). Freude am handwerklichen Arbeiten und gute Kenntnisse im räumlichen und mathematischen Verständnis sind sehr anzuraten. Das Fach Wirtschaft vertieft Kenntnisse aus der EDV, der Telekommunikation und der Dokumentenbearbeitung. Im sozialen Bereich steht der gesamte Bereich von Ernährung und Kochen (vom Einkaufen bis zu ausgefeilten Menüfolgen!) im Mittelpunkt.

Durch die Projektarbeit lernen die Jugendlichen in Zusammenhängen zu denken. Sie erwerben neben fachlichem Wissen auch in hohem Maße planerische und soziale Fähigkeiten (Teamarbeit!). Darüber hinaus handeln sie flexibel und selbstständig.

Dem Übergang Schule-Beruf wird viel Zeit eingeräumt. In Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften mit dem Team der Sozialarbeiter*innen und Kooperation mit vielen außerschulischen Institutionen (Arbeitsamt, Handwerkskammer u.a.) kommen unsere Jugendlichen zu aussichtsreichen und lukrativen Berufsmöglichkeiten, gerade im Großraum München.

Teamarbeit, Genauigkeit und Arbeiten in einem gegebenen Zeitrahmen sind wichtige Voraussetzungen für diese Schullaufbahn.

Genaue Informationen zur bayerischen Mittelschule und den vielen Möglichkeiten, die sie bietet, finden Sie unter

https://www.km.bayern.de/eltern/schularten/mittelschule.html

(besonders der Link zum PDF „Die bayerische Mittelschule“ auf der Mitte der Seite!)

 

  

Die Realschule

Für alle Wahlpflichtfächergruppen der Realschule gilt:

·       In allen Ausbildungsrichtungen gleich sind die Lerninhalte und Zahl der Wochenstunden in Religion bzw. Ethik, Deutsch (Abschlussprüfung), Englisch (Abschlussprüfung), Biologie, Sozialkunde, Geschichte, Erdkunde, Sport.

·       Dass im Bereich RS I oder RS II die Jungen dominieren, ist nicht naturgegeben. Jedes Mädchen, das gerne Mathe oder BWR mag, soll sich durch nichts und niemanden abhalten lassen, diesen Zweig zu wählen!

·       Alle Wahlpflichtfächergruppen bieten nach dem Abschluss alle nur erdenklichen Möglichkeiten (z.B. Fachoberschule, Berufsoberschule, aber auch Gymnasium), es wird überhaupt nichts durch den gewählten Zweig vorentschieden!

·       Die Abschlussprüfung besteht aus den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und dem für die jeweilige Wahlpflichtfächergruppe spezifischen Profilfach (z.B. Kunst).

·       Eine besondere Rolle spielen an der Realschule – unabhängig von der Wahlpflichtfächergruppe – die Informations- und Kommunikationstechniken. Im Laufe ihrer Realschulzeit lernen die Schülerinnen und Schüler im Fach Informationstechnologie mit einer breiten Palette digitaler Werkzeuge und Medien zu arbeiten und diese sinnvoll und verantwortungsbewusst zu nutzen.

·       Generell gefordert werden eine ordentliche und sorgfältige Arbeitsweise und ein gutes Durchhaltevermögen.

 

Wahlpflichtfächergruppe RS I

Die Wahlpflichtfächergruppe I mit Schwerpunkt im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich pflegt das Fach Informationstechnologie (IT)mit CAD (CAD bezeichnet die Unterstützung von konstruktiven Aufgaben mittels EDV zur Herstellung eines Produkts), vertieft den bereits bekannten Mathematik-(=Profilfach) und Physikunterricht (=Profilfach) und erzieht zum sachlogischen Denken beim Lösen praktischer Probleme.

Großes Interesse und Begeisterung für Technik und Naturerscheinungen ist unerlässlich, ebenso Lernfreude, Fleiß, eine strukturierte Arbeitsweise und Durchhaltevermögen sind wesentlich.

Im Vergleich mit RS II (3 Std.) hat dieser Zweig 5 Mathematikstunden.

 

 

Wahlpflichtfächergruppe RS II

Die Wahlpflichtfächergruppe II bezieht insbesondere die Fächer Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen (BWR=das Profilfach) und IT mit Inhalten aus Informatik und Textverarbeitung ein.

Die Wirtschafts- und Rechtslehre vermittelt Einblicke in die Grundlagen unserer Rechtsordnung und unseres Wirtschaftssystems.

Das Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen erfasst Abläufe der Geschäftsbuchführung zahlenmäßig und stellt sie übersichtlich dar: etwa Kosten- und Leistungsrechnung, Buchführung und anderes mehr. Entscheidend ist es, sich in reale, oft miteinander verflochtene Vorgänge hineinzudenken und Lösungswege konsequent zu verfolgen. Ein zumindest durchschnittliches Mathematikverständnis ist unumgänglich (Prozent- und Zinsberechnung!).

 

 

Wahlpflichtfächergruppe III a

Die Wahlpflichtfächergruppe III a setzt mit einem erweiterten Französischunterricht als zweiter Fremdsprache den Schwerpunkt im sprachlichen Bereich. Hauptziel des Französischunterrichts ist die Dialogfähigkeit in der französischen Sprache. Daneben soll das Verständnis für Kultur und Lebensart unseres wichtigen westlichen Nachbarlandes entwickelt und vertieft werden.

Die Wahlpflichtfächergruppe III a ist eine Ausbildungsrichtung, die Schüler besonders gut auf ihre Rolle sowie das Leben und Arbeiten in einem geeinten Europa vorbereitet.

Französisch an der Realschule unterscheidet sich vom Französischunterricht am Gymnasium. Es wird mehr Wert auf Hörverständnis und Sprechfertigkeit gelegt. Die Situationen sind altersgerecht und praxisbezogen. Die Fähigkeit zur Kommunikation steht im Vordergrund.

Neben Freude an der Sprache und am Sprechen sind genaues und konzentriertes Arbeiten im Französischunterricht besonders entscheidend.

Vor allem für Kinder, die Französisch-Vorkenntnisse aus dem 7. Jahrgang bei uns an der WBG erworben haben, ist dieser Zweig die beste Wahl.

 

Wahlpflichtfächergruppe III b

Diese Wahlpflichtfächergruppe mit dem Profilfach Kunst richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, denen Gestalten, Freude am Experimentieren, Mut, sich etwas zu trauen besonders liegt.

Kreativität und die praktische Umsetzung von eigenen Ideen prägen den Kunstunterricht. Neben grafischen und gestalterischen Darstellungstechniken werden kunstgeschichtliche Grundlagen vermittelt. Auch Design- und visuelle Medien zählen zum Erprobungsfeld. Verschiedene Exkursionen (Naturstudien, Museumsbesuche) ergänzen den Unterricht.

Kunstgeschichtliche und aktuelle Kunstformen werden theoretisch analysiert und mit eigenen praktischen Arbeiten ergänzt. Durch die eigene bildnerische Praxis entwickeln die Schüler ästhetisches Urteilsvermögen, kreatives Denken und die Befähigung zur Teilnahme am kulturellen Leben und sie nehmen ihre Umwelt kritisch wahr.

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten im Fach Kunst sind unter anderem eine gewisse künstlerische Begabung, Freude an Kreativität, analytisches Denken und eine gute Konzentrationsfähigkeit bei Projektarbeiten und deren Präsentation.

 

 

Für weitergehende Informationen dient folgender Link-Tipp:

https://www.km.bayern.de/schueler/schularten/realschule.html

 

  

Das Gymnasium

Bedingt durch die Sprachenfolge an der WBG (Französisch nach grundständigem Englisch) kann an unserer Schule in 8 nur das Naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium (NTG) angeboten werden. Die Gesamtschule darf keine eigene Oberstufe haben, deswegen arbeiten wir mit dem Willi-Graf-Gymnasium zusammen, wohin unsere Jugendlichen auf die 11. Klasse überwechseln können. Prinzipiell dürfen sie aber auch auf alle anderen gymnasialen Oberstufen gehen.

Ziel des Gymnasiums ist die mit dem Abitur verbundene allgemeine Hochschulreife.


Eine abgestimmte, auf den Hochschulzugang ausgerichtete Fächervielfalt sichert eine breite Allgemeinbildung und die mit dem Abitur verbundene allgemeine Hochschulreife. Wer diesen Weg einschlägt, sollte:

  • wissbegierig sein und Freude am Entdecken haben.
  • sich gut und auch lange auf eine Sache konzentrieren können.
  • sprachgewandt sein und gern auch schwierigere Aufgaben lösen.
  • Rasch, viel und effizient lernen.

  

 

Am Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium beginnt das Fach Chemie in der 8. Jahrgangsstufe, zudem werden in Physik und Chemie je eine zusätzliche Stunde erteilt. Ab der 9. Jahrgangsstufe kommt Informatik als eigenständiges Fach hinzu.

Das Fach Informatik wird am NTG in der 9. und 10. Jahrgangsstufe zweistündig unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich anhand von Problemen aus ihrem Lebensumfeld und unter Verwendung von Tabellenkalkulations- und Datenbanksystemen mit der Modellierung von Funktionen und Daten. Zudem lernen sie algorithmische Beschreibungen von Abläufen kennen und setzen diese in eigene, objektorientierte Programme um. Sie erwerben dadurch ein breites Spektrum an Denk- und Beschreibungsschemata und lernen Strategien kennen, die die Bearbeitung komplexer und vernetzter Problemstellungen – auch außerhalb der Informatik – erlauben.

Physik als Kernfach wird dreistündig mit einer Schulaufgabe pro Halbjahr unterrichtet. Die zusätzliche Stunde am NTG ist als so genannte Profilstunde definiert, in der schwerpunktmäßig schülerzentrierte Unterrichtsformen wie z.B. Schülerexperimente zum Einsatz kommen. Sie dienen der zusätzlichen Übung, Ergänzung und Vertiefung des Stoffes.

Der Lehrplan des Kernfachs Chemie wird ebenfalls dreistündig unterrichtet, wobei auch hier eine Stunde als Profilstunde definiert ist.

 

Auch hier der Verweis auf vertiefte Informationen hinter dem folgenden Link:

      https://www.km.bayern.de/eltern/schularten/gymnasium.html

 

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