Kerngruppenarbeit

Jede Sozialpädagogin und jeder Sozialpädagoge leitet zusammen mit einer Lehrkraft eine Klasse, welche Kerngruppe genannt wird.

Wöchentlich findet eine Kerngruppenstunde statt. Die Kinder und Jugendlichen haben Gelegenheit, alle sie betreffenden Belange und Probleme zu besprechen.
Dabei ist diese Stunde den Kindern und Jugendlichen gewidmet und eröffnet mit der Methode des Klassenrats, die üblichen Klassengeschäfte in einer schülerorientierten Form zu erledigen.
In der Woche vor dem Klassenrat können die Kinder und Jugendlichen ihre Anliegen namentlich auf Zettel schreiben, damit diese im nächsten Klassenrat besprochen werden können. Dabei werden Anonyme Einträge nicht bearbeitet.

Der Klassenrat wird von den Kindern und Jugendlichen innerhalb festgelegter Regeln selbst gestaltet:
- Nicht die Lehrkraft oder die Sozialpädagogin/der Sozialpädagoge ruft auf, sondern die Kinder
- Zwei Kinder oder Jugendliche beobachten das Verhalten ihrer Mitschüler und benennen Verbesserungsvorschläge oder loben
- In jeder Stunde protokollieren die Kinder oder die Jugendlichen die Sitzung
- Die Kinder und Jugendlichen achten dabei selber auf die Einhaltung der Zeitregeln.
Dazu wird ein Zeitwächter ernannt, der die Diskutierenden nach einer gewissen Zeit darauf hinweist, dass das Anliegen z.B.
durch Lösungsvorschläge abgeschlossen werden soll