SOL - EINE NEUE LERNKULTUR IM SCHULALLTAG

Wie kann Wissbegierde und Begeisterung, mit der jedes Kind auf ganz natürliche Weise Lernerfahrungen meistert (z.B. laufen lernen), für das Lernen in der Schule übersetzt werden?

Die Antwort liegt in einer Lernkultur, die durch transparente Anforderungen, Bedürfnisorientierung, Betreuung und Formulierung erreichbarer Ziele die Motivation jedes*jeder einzelnen Schülers*Schülerin ständig im Blick hat.

Selbst organisiertes Lernen (SOL) bedeutet dabei, dass wir als Bildungsexperten die Schüler*innen im Lernfeld anleiten, den Stoff erklären und Hilfestellung bieten (Erarbeitungsphase) - aber auch im Schulalltag Zeit einplanen in der die Lernenden ihr Wissen aufbauen, vernetzen und organisieren können (Verarbeitungsphase).

Eine einheitliche und systematisch im Schulalltag verankerte LERNKULTUR: gemeinsame Erarbeitungs- und individuelle Verarbeitungsphasen wechseln sich ab - die Vorteile strukturierter und freier Phasen ergänzen sich dadurch optimal.

Einheitliches LERNMATERIAL ermöglichen schulischen Erfolg: Durch im Lernhaus und in Fachteams abgestimmte wiederkehrende Unterrichtselemente, wie Advance Organizer, Kann-Listen, Punktekonto, Ziel- und Arbeitsplanung, Reflexion sowie verschiedenen modernen Freiarbeitsformen gelingt es Selbstverantwortung einzuüben und Motivation zu wecken.

Ein ebenfalls im Stundenplan verankertes und vom Lehrer*nnen- und Schulsozialarbeiter-Team begleitetes LERNATELIER: Hier ist Zeit für individuelle Verarbeitung des Lernstoffes, die Erledigung und Verbesserung anstehender Aufgaben und Klärung noch offener Fragen.

Kontinuierliche LERNBERATUNG schafft eine gute Beziehung: Lernerfahrungen werden von Lerncoaches begleitet. In regelmäßigen Feedback- und Beratungsgesprächen mit den Schüler*innen werden Lernstrategien aufgebaut, Erfolge wahrgenommen und Verbesserungsfelder aufgezeigt.